Aus der Romandie in die Ostschweiz


Die Lacustre-Klasse spricht deutsch, künftig sind die deutschsprachigen Vermessungsvorschriften massgebend für die Segelklasse. Das haben die rund 50 Lacustre-Segler bei ihrer jüngsten Jahreshauptversammlung in Zürich beschlossen. „Bislang haben wir unsere Vermessungsregularien in deutscher Sprache geschrieben, die wurden dann ins Französische übersetzt,“ erklärt Walter Müller, der scheidende technische Direktor der Klasse den Hintergrund. "Das war kompliziert."

Walter Müller erklärt, warum: "Wenn ein deutschsprachiger Segler die Feinheiten der Vermessungsvorschriften ausloten wollte, musste er die französische Fassung nehmen und dann ins Deutsche rückübersetzen. Dies liess viel Freiraum für Missverständnisse und Interpretionen. Das ist jetzt hoffentlich zu Ende."

Die ersten Lacustre waren 1939 am Genfersee gebaut worden, im Lauf der Jahrzehnte verlagerte sich der Schwerpunkt der Klasse an den Bodensee und den Zürichersee. Nach zehn Jahren trat Walter Müller nicht mehr als Leiter der technischen Kommission an, ihm folgt Daniel Straub. Die restliche Vorstandschaft der Lacustre-Vereinigung wurde unter der Leitung von Thomas von Gunten im Amt bestätigt.

Den Dreiseen-Cup gewann in diesem Jahr Erich Buck mit seiner ‚Mirage‘.

Für diese Wertung muss man mindestens zwei Regatten auf dem Bodensee, dem Zürichsee oder dem Genfersee gesegelt sein. Die Bodenseejahreswertung holte Günter Reisacher mit der ‚Cerf Volant‘, in die Wertung gehen die fünf wichtigsten Regatten auf dem Bodensee ein. Die Generalversammlung im Zürcher Yacht Club endete mit einem Galaabend spät in der Nacht.

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