Coronavirus: Gefordert sind Solidarität und Eigenverantwortung


Der Bundesrat hat diese Woche die Massnahmen zur Verlangsamung der Ausbreitung des Coronavirus erneut verschärft. Entsprechend hat Swiss Sailing seine Empfehlungen an seine Mitglieder angepasst. Siehe dazu auch das «follow me!» vom 16. März 2020.

Der Bundesrat hat anfangs Woche die «ausserordentliche Lage» erklärt und die Massnahmen erneut verschärft: Alle Läden, Restaurants, Bars sowie Unterhaltungs- und Freizeitbetriebe werden bis am 19. April 2020 geschlossen. Siehe dazu auch die entsprechende «COVID-19-Verordnung». Der Bundesrat hat zudem noch einmal eindringlich appelliert, dass die Bevölkerung die ergriffenen Massnahmen – Hygieneregeln einhalten und «Social Distancing», also Distanz halten – auch wirklich einhält.

Laut Erklärung zur Verordnung 2 vom 13. März 2020 über Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus (COVID-19-Verordnung 2), Art. 6, sind  «Private und öffentliche Veranstaltungen, einschliesslich Sportveranstaltungen und Vereinsaktivitäten grundsätzlich verboten. Nur mit einer weitgehenden Minimierung von Menschenansammlungen kann die weitere Verbreitung des Coronavirus effizient verhindert resp. eingedämmt werden».

Entsprechend hat Swiss Sailing seine Empfehlungen im Umgang mit dem Coronavirus angepasst (siehe «follow me!» vom 16. März 2020). Uns ist bewusst dass dies die Einstellung des Clubbetriebs bedeutet. In Anbetracht der aktuellen Lage ist dies aber wohl unumgänglich und die einzige Möglichkeit, unsererseits dazu beizutragen, die Verbreitung des Coronavirus zu verlangsamen und mitzuhelfen, dass das Gesundheitssystem nicht kollabiert. Ganz wichtig: Unser jetziges Verhalten entscheidet darüber, wie gut wir die momentane Gesundheitskrise überstehen werden!

«Jeder sollte sich so verhalten als sei er angesteckt.» Daniel Koch, Leiter Abteilung Übertragbare Krankheiten beim BAG

Jeder Einzelne ist nun aufgefordert, seine Verantwortung wahrzunehmen und seine sozialen Kontakte auf das absolute Minimum zu beschränken. Oder wie es Daniel Koch an der gestrigen Medienkonferenz des Bundesamt für Gesundheit BAG sagte: «Jeder soll sich so verhalten, als hätte er sich mit dem Virus angesteckt und als könnte er weitere Personen anstecken.» 


Weitere Informationen:

Weitere Informationen finden sich auch auf unserer HP

Aktuelle Informationen sowie Fragen und Antworten zum Coronavirus finden sich zudem auf der Website des BAG 

Ebenfalls hilfreich für konkrete Alltagsfragen: FAQ zur COVID-19-Verordnung 2


Erläuterungen zur Verordnung 2 vom 13. März 2020 über Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus (COVID-19-Verordnung 2), Fassung vom 16. März 2020 (Stand 17. März 2020)

Je näher und länger Personen beieinander sind, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit einer Übertragung. Das neue Coronavirus wird hauptsächlich bei engem und längerem Kontakt übertragen. Das heisst konkret: bei weniger als 2 Metern Abstand während mehr als 15 Minuten. Grosse Menschenansammlungen erhöhen das Risiko der Übertragung des Coronavirus (COVID-19) auf viele Leute ganz besonders. Eine wirksame Massnahme zur Eindämmung und Abschwächung eines Krankheitsausbruchs ist demzufolge Distanz zu halten (engl. social distancing). Damit können die Häufigkeit von Übertragungen reduziert, Übertragungsketten unterbrochen und lokale Ausbrüche verhindert bzw. eingedämmt werden. Damit dienen sie auch dem Schutz besonders gefährdeter Personen.