Mid-Year Meeting World Sailing 2016 in Lausanne


Anfangs Mai wird Lausanne für knapp eine Woche zur Segelhauptstadt. Nicht ganz unschuldig daran ist François Schluchter. „Das Mid Year Meeting ist eine ideale Gelegenheit, um unsere Beziehungen zu World Sailing und seinen Mitglieder noch weiter zu verbessern und zu stärken“, freut sich der Vizepräsident von Swiss Sailing.

Lausanne ist nicht nur eine bedeutende Wirtschafts-, Kultur- und Bildungsmetropole in der Westschweiz, sondern auch Sitz zahlreicher Sportweltverbände. Unter anderem hat das Internationale Olympische Komitee (IOC) seinen Hauptsitz in Lausanne und seit 1993 befindet sich dort auch das Olympische Museum. Vom 5. bis 8. Mai 2016 tagt nun auch der Internationale Segelverband World Sailing in der Olympiastadt. Zum Mid Year Meeting und der anschliessenden ausserordentlichen Generalversammlung werden bis zu 120 Personen aus der ganzen Welt erwartet.

Nicht ganz unschuldig daran ist François Schluchter, seines Zeichens Vizepräsident von Swiss Sailing. „Eigentlich hatte ich Lausanne als Ersatzort für den in Abu Dhabi aus politischen Gründen abgesagten Internationalen Kongress vorgeschlagen. Trotz intensiver Bemühungen konnten wir jedoch zum gewünschten Zeitpunkt im November 2016 in der Waadtländer Hauptstadt weder eine geeignete Lokalität noch genügend Unterkunftsmöglichkeiten für die Teilnehmer finden“, erklärt der gebürtige Lausanner. Umso glücklicher ist er nun, dass es anfangs Mai mit der Durchführung des traditionellen Mid Year Meetings klappt.

François Schluchter ist innerhalb des Zentralvorstandes zuständig für die Pflege der Beziehungen zu den verschiedenen sportpolitischen Institutionen auf internationaler Ebene. Seine Aufgabe ist es unter anderem, das Terrain vorzubereiten und sicherzustellen, dass die Schweiz in den verschiedenen Gremien von World Sailing vertreten ist.“ Wir möchten, dass unsere entsprechenden Spezialisten Entscheidungsträger innerhalb von World Sailing sind“, erklärt er. Um dieses Ziel zu erreichen, brauche es neben ausgezeichneten Kandidaten viel Lobbying und Überzeugungskraft.  Genau da sieht François Schluchter seine Stärken.

Eine weitere wichtige Aufgabe sei es, dem Olympischen Komitee und den Schweizer Behörden ins Bewusstsein zu rufen, dass der Internationale Segelverband in Lausanne ein Büro unterhält. „Auch wenn wir ein Binnenland sind, also ohne direkten Zugang zum Meer, so unterhalten wir dennoch beste Beziehungen zum Internationalen Segelverband und seinen Mitgliedern; wir sind also auf dem internationalen Parkett sehr gut vertreten und werden als Segelnation respektiert.“