Swiss Sailing League 2019: Alle gegen einen!


In Lugano fällt am 27. April mit dem ACT I in der Challenge League der Startschuss zur 4. Saison der Swiss Sailing League. Am 18./19 Mai ist das Tessin dann erneut Gastgeber der Swiss Sailing League: Vor Brissago messen sich beim ACT 1 die besten Schweizer Segelclubs der Super League. Dabei heisst es «alle gegen einen»: Der grosse Gejagte ist der Regattaclub Bodensee, der sich im vergangenen Jahr zum dritten Mal in Folge den Swiss Sailing Super League Cup sichern konnte. Damit ist der RCB der Club, den es zu schlagen gilt.

In der Schweizer Segel Nationalliga kämpfen die besten Schweizer Segelclubs mit ihren besten Seglern um den Schweizermeistertitel! In der Saison 2019 finden neun Spielrunden zwischen Lago Maggiore – Genfersee und dem Bodensee statt. Die 12 besten Schweizer Segelclubs segeln in der Swiss Sailing Super League. Weitere 12 Clubs in der Swiss Sailing Challenge League und nochmals 12 in der Swiss Sailing Promotion League. Schweizermeister wird der Club, welcher über die ganze Saison auf den unterschiedlichen Seen und bei wechselnden Wind- und Wetterbedingungen konstant Spitzenleistungen erbringt.

Die SSLA war im vergangenen Jahr in finanzielle Schieflage geraten. Daraufhin hat der Delegierte des Yachtclub Biel, Lorenz Müller, die Führung der Liga übernommen und ist als neuer Präsident bestrebt, die Liga zusammen mit einer neuen Führungscrew wieder auf Kurs zu bringen. Wir haben mit Lorenz Müller vor dem Startschuss zur neuen Saison ein kurzes Interview geführt.

Bald schon fällt der Startschuss zur 4. Saison der Swiss Sailing League. Worauf liegt der Fokus?

Lorenz Müller: Die SSL bietet ein sehr attraktives Segelformat für die Schweiz. Ein Grossteil der aktiven Segler aller Klassen nimmt in einer der Ligaregatten teil. Der Fokus der SSL liegt darin, dieses Momentum zu erhalten und gleichzeitig die Finanzierung der Liga wieder auf eine gesunde Basis zu bringen. 

Welches sind die grössten Neuerungen in sportlicher Hinsicht?

Lorenz Müller: Das Grundformat des Club Sailings bleibt erhalten. Das Programm wird jedoch etwas weniger dicht und damit für die Teams auch etwas weniger aufwändig sein. In jeder der drei Ligen findet ein Event weniger statt. Hinzukommt, dass die meisten Events nun nur noch über zwei statt drei Tage dauern. Sportlich bedeutet dies, dass die Teams mit Ambitionen auf einen Spitzenplatz sich noch weniger als bisher einen Ausrutscher leisten können. Nur die nervenstarken Teams werden optimal reüssieren. 

Was erhoffen Sie sich von der kommenden Saison?

Lorenz Müller: Mit dem reduzierten Programm wird es natürlich besonders wichtig, dass in der verfügbaren Zeit möglichst viel gesegelt werden kann. Das heisst, ich wünsche mir möglichst guten Wind und zahlreiche Läufe für alle Events. Wir haben das Programm auch so definiert, dass die Events hauptsächlich in windreichen Revieren und Monaten stattfinden.

Gibt es in den drei Ligen noch freie Plätze?

Lorenz Müller: Grundsätzlich sind alle Startplätze bereits vergeben. Es könnte aber sein, dass sich ein Klub noch zurückzieht und damit alle um einen Platz nachrücken. Das würde bedeuten, dass der nächste Klub auf der Warteliste einen Startplatz in der Promotion League erhält. 

 


Weitere Informationen zur SSLA: https://swiss-sailing-league.ch/

https://swiss-sailing-league.ch/

Rückblick auf die SSLA Saison 2018

Autor: Diana Fäh Mosimann

Fotos: Cyrill Sipka, VelaMenta


SUI Sailing Awards: Die SSLA ist nominiert!

Die SSLA ist übrigens an den SUI Sailing Awards von kommendem Samstag in der Kategorie «Sailing Project of the Year» nominiert. Wer wissen möchte, ob es für den Sieg gegen die beiden mitnominierten «Bol d’Or Mirabaud» und «Monofoil Gonet» reicht, kommt am besten am Samstag, 23. Februar 2019 um 17 Uhr nach Bern – die Veranstaltung ist öffentlich!

Nähere Informationen zu den 6. SUI Sailing Awards sowie den nominierten SeglerInnen und Projekten finden Sie hier