Die nominierten Segelprojekte

DAS GEWINNERPROJEKT ERHÄLT VON COMPASS EINEN GUTSCHEIN IM WERT VON 3000 FRANKEN.

Swiss Sailing League

Wie keine andere Regattaserie steht die Swiss Sailing League (SSLA) für attraktiven Segelsport auf höchstem Niveau, für Innovation, Teamgeist, Segelspass und nicht zuletzt für Nachhaltigkeit. Aus zwei Pilotveranstaltungen im Jahr 2015 sind mittlerweile über 18 Spielrunden geworden. Heute besteht die SSLA aus drei Ligen: der Swiss Sailing Super League (1. Liga), der Challenge League (2. Liga) und neuerdings der Promotion League (3. Liga). Ebenfalls neu hinzugekommen sind dieses Jahr ein Jugend-Cup, ein Women’s Cup sowie ein Matchrace. Das Format der SSLA stösst bei den Clubs auf grossen Anklang und ist für Sportler wie Zuschauer gleichermassen kurzweilig, spannend und attraktiv. Gesegelt wird jeweils mit sechs identischen Sportbooten, die vom Veranstalter zur Verfügung gestellt werden. Die Wettfahrten sind sowohl bezüglich Bahnlänge als auch bezüglich Dauer kurz, sodass jedes Team zu vielen Regatten mit engen Manövern und spannenden Bojenrundungen kommt.

Bol d’Or Mirabaud

2533 Seglerinnen und Segler aus der ganzen Schweiz und dem Ausland, 559 gemeldete Boote, 180 freiwillige Helferinnen und Helfer, 121 Surprise-Jachten, 66,5 Seemeilen und 14 Stunden, 14 Minuten und 2 Sekunden Siegerzeit – dies ein paar beeindruckende Zahlen der diesjährigen Austragung des Genferseeklassikers. Die von der SNG organisierte Bol d'Or ist die wichtigste Segelregatta auf dem Genfersee und eine der bedeutendsten Binnenseeregatten der Welt. Sie fand erstmals 1939 statt und feierte heuer ihr 80. Jubiläum. Neben imposanten Mehrrümpfern auf Foils beeindruckt auch immer wieder die grosse Anzahl der Surprise-Jachten, unbestritten die Königsjachten an der Bol d’Or. Dieses Aufeinandertreffen von Breitensport und Spitzensport sowie von Tradition und Innovation ist bezeichnend für die einzigartige Regatta – und einer der Hauptanziehungspunkte für Teilnehmer und Zuschauer auf und am Genfersee.

Monofoil Gonet

Der Gonet-Monofoil ist die jüngste Schweizer Innovation im Segelsport. Nach den Pionierarbeiten von Michi Aeppli mit den Quant 28 und 23 hat nun Eric Monnin, mithin einer der talentiertesten Regattasegler der Schweiz, ein weiteres, revolutionäres Monofoil Kielboot entwickelt und gebaut. Neben Match-Racing-Europameister Monnin und Bootsbauer Damian Weiss, der im Bootsbauteam von Alinghi viel Erfahrung gesammelt hat, ist mit Erics Bruder Jean-Claude auch eine der Schlüsselfiguren des Design-Teams von Emirates Team New Zealand involviert. Sie alle sind überzeugt, dass die Zukunft der Foiler nicht nur Mehrrümpfern vorbehalten ist, sondern dass auch ein Einrumpfboot mit Highspeed foilen kann. Die ersten Testfahrten waren jedenfalls vielversprechend. Die wirkliche Herausforderung für den Gonet-Monofoil, der sein grösstes Potenzial wohl bei Starkwind hat, wird nun aber sein, auch bei wenig Wind zu foilen.