20 m2 Jollenkreuzer - Jolle

Technische Daten

Bootstyp
Jolle
Klasse
20 m2 Jollenkreuzer
Designer
Diverse
Länge ü. Alles
7.75 m
Breite u. Alles
2.5 m
Tiefgang
2.4m
Gesamtgewicht
730 kg
Spinnaker / Genaker
55 m2
Gross / Fock / Genua
30m2 (10-12 m2 / 18 - 20 m2)
Riss
Trapez
Anerkennung
National
Olympisch
Nein
Crew für Regatta
3
Crew (Schiffsausweis)
5

Bild_2_Jollenkreuzer_20m2.jpg

Adress-Daten

Website international
Name und Adresse Präsident/in
Daniel Ballif, Dorfgasse 22 , 2513 Twann
Tel P: 032 315 10 21
Tel G: 024 423 72 70
Mobile: 
E-Mail: ballif.d.112(at)bluewin.ch

Klassenleitbild / Kurzbeschrieb

In der Zeitschrift „Segelsport“ vom 16. Juni 1921 ist zu lesen, dass die Festsetzung von Vorschriften für eine 20 qm Jollenkreuzer- Klasse durch den Berliner Kleinsegler- Verband erfolgt sei.” Man habe Erwartungen, dass sich der 20 qm -  Jollenkreuzer besonders im Binnenbereich verbreiten wird.” Wie genau die damaligen Annahmen an der Wirklichkeit liegen sollten, ist neunzig Jahre nach dieser Prognose, bewiesene Realität. In Deutschland wird dieses rasante Binnenboot in  Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Hamburg, Mecklenburg- Vorpommern, Niedersachsen und Nordrhein- Westfalen, also von Nord bis Süd gesegelt. 

Der Zwanziger findet sich auch in Österreich, hier vornehmlich am Neusiedler See. Ebenfalls hat er eine lange Tradition in der Schweiz. Hier gibt es offiziell Flotten am Murtensee, Zürichsee und Bielersee die der ASPYK angehören. Dazu gesellt sich die von der Schweizerischen Klassenorganisation (ASPYK) unabhängige FNYK  (Flotte Neuchchateloise des Yollenkreuzer). Der Status als Konstruktionsklasse lockte die bekanntesten Yachtkonstrukteure, vom legendären Reinhard Drewitz über Grunewald, Theo und Manfred Ernst bis zu Kother, Bob und Dietrich, van de Stadt, Nissen, Schreiber oder Judel, Boote mit dem großen im Segel nach modernster Version zu bauen. Berühmtester Besitzer eines Zwanzigers ist ohne Zweifel Albert Einstein gewesen. 

Nationale Titelkämpfe trägt die 20 qm Jollenkreuzer- Klasse seit den fünfziger Jahren aus. Mehr als dreissig Jahre ist es auch her, dass sich Schweizer, Österreicher und Deutsche am Bodensee trafen um ihren internationalen Meister auszusegeln. Bis heute steht die oder der Euro-, je nachdem ob man diese Treffen als Meisterschaft oder Cup (offizielle Bezeichnung für den Bereich des Deutschen Segler Verbandes oder der Swiss Sailing) tituliert, alle zwei Jahre alternierend in einem der drei Länder im Wettfahrtkalender.