CVLL: Aktive Nachwuchssuche - auch in den Schulen


Die Optimist-Klasse hat während den letzten Jahren super Ergebnisse erzielt.  Unter anderem durfte die Schweiz in jüngster Zeit zwei Opti-Weltmeistertitel sowie dank Anja von Allmen vor ein paar Wochen einen Vizeweltmeistertitel verbuchen. Nichtsdestotrotz stagniert die Teilnehmerzahl an den Regatten: «Aktuell nehmen an den Opti-Regatten jeweils 120 bis 140 Kinder teil. Idealerweise sollten es 200 bis 250 sein», erklärt Bruno Rossini, ehemaliger Juniorenverantwortlicher beim Circolo Velico Lago di Lugano CVLL und Mitglied im Zentralvorstand von Swiss Sailing. Denn je breiter die Basis in der Opti-Klasse, desto mehr Segler würden später in die Laser- und die 420er-Klasse wechseln, sobald die Altersgrenze und die nötigen physischen Voraussetzungen erreicht seien.

 

Die Nachwuchsverantwortlichen in den Clubs sind also angehalten, Voraussetzungen zu schaffen und Massnahmen zu ergreifen, um den Kinder den Einstieg ins Segeln sozusagen «schmackhaft» zu machen. «Es gibt dazu verschiedene Möglichkeiten», meint Bruno Rossini. So organisiert der CVLL schon seit Jahren auf dem Lago di Lugano während den Sommerferien mehrwöchige Sommersegellager, die «Scuola Estiva». Zudem besuchen die Nachwuchsverantwortlichen des CVLL unter dem Jahr regelmässig Schulen im Tessin, um den Schülern den Segelsport vorzustellen.

Der CVLL habe dank diesen Massnahmen sehr gute Ergebnisse erzielt, zieht Bruno Rossini eine positive Bilanz. „Die Basis der Optimisten hat sich beträchtlich erweitert, was in wenigen Jahren eine positive Wirkung für den Laser als auch für den 420er haben wird“, ist Rossini überzeugt.