SM Optimist: Allegra Silvaplana!


Vom 21. bis 25. August findet auf dem Silvaplanersee die Optimist Swiss Open Championship 2018 statt. Der Segel-Club St. Moritz erwartet 150 Teilnehmer aus 5 Nationen und hofft auf den legendären Malojawind. Gespannt ist man auf das Abschneiden von Titelverteidiger Maxime Thommen, der sich diese Saison in einer exzellenten Form präsentiert hat. Für das Schweizer Opti-WM-Team wird die SM letzte Vorbereitung auf die Weltmeisterschaften. Gleich am Montag danach geht es nach Famagusta (Zypern) zu den Optimist Worlds.

Das Oberengadin mit dem Silvaplanersee  bietet seit Jahren ein hervorragendes Regatta-Gebiet an, wegen den konstanten Winden, die ab Mittag durch die Thermik aus der Po-Ebene auftreten. Die Optimisten sind hier oft zu Gast. In den Jahren 2000, 2006, 2014 fanden im Engadin nationale Meisterschaften statt, 2005 gab es mit der Weltmeisterschaft sogar einen Opti-Gross-Event. Auf Anfrage von Swiss Optimist beim Segel-Club St. Moritz hat der Vorstand unter Leitung von Stephan Züger, Ressortleiter Regattawesen, entschieden, die lange Tradition der Optimisten Meisterschafen im Engadin 2018 fortzusetzen.

Natürlich verlangt die Organisation einer Regatta mit so vielen kleinen Seglerinnen und Seglern ganz besondere Vorsichtsmassnahmen. Hinzukommt dass auf dem Silvaplanersee ein generelles Verbot für Motorboote besteht. Das bedeutet, dass jede Betreuung durch Coaches auf dem Wasser nicht erlaubt ist. Andreas Keller, OK Präsident Regatten Silvaplanersee vom Segel-Club St.Moritz, kann aber die Sicherheit der Seglerinnen und Segler dennoch gewährleisten: «Auf dem See sind nebst den beiden Jury-Booten auch ein Rettungsboot im Einsatz, ein weiteres Rettungsboot liegt am Landungssteg einsatzbereit und während den Regatten ist immer ein Samariter-Fahrzeug vor Ort.» Höhepunkt des Rahmenprogramms wird sicherlich wieder das gemeinsame Abendessen am zweiten Regatta-Tag auf Furtschellas.

WM Optimist auf Zypern: Aller guten Dinge sind Drei...

Das WM-Kader mit Anja von Allmen, Boris Hirsch, Jean-Lou Lauber, Maxime Thommen und Sam Nokes (siehe Gruppenbild unten) fliegt gleich im Anschluss an die SM an die Weltmeisterschaft nach Zypern. Bekanntlich nehmen die Schweizer Optimisten-Seglerinnen und –Segler an einer WM nicht einfach teil, um dabei gewesen zu sein. Bereits zweimal kehrten sie in den letzten Jahren mit einem Weltmeistertitel nach Hause. Wenn das Sprichwort «Aller guten Dinge sind Drei» gilt, wäre ja nach 2014 und 2016 wieder eine WM-Titel fällig, aber verschreien wir es besser nicht, sondern drücken den jungen Athleten einfach kräftig die Daumen. 

Text: Walter Rudin

Fotos: zVg